Das iPhone Fold könnte mit ungewöhnlichen Seitenverhältnissen erscheinen
Die erste CAD-basierte Rendergrafik von Apples faltbarem iPhone ist durchgesickert, und den bisherigen Informationen zufolge wird das iPhone Fold alles sein – nur nicht gewöhnlich. Die für Hüllen- und Zubehörhersteller bestimmten technischen Zeichnungen zeigen ein Gerät mit ausgesprochen ungewöhnlichen Proportionen, das sich bereits auf den ersten Blick von den aktuellen Foldable-Trends unterscheidet.
Den geleakten Daten zufolge hat Apple bewusst auf ein quadratisches Innendisplay verzichtet. Im aufgeklappten Zustand ist das Smartphone im Querformat (Landscape) nutzbar, was darauf hindeutet, dass das iPhone Fold von Beginn an mit iPad-Apps kompatibel sein könnte – ohne separate Anpassungen seitens der Entwickler. Das passt gut zu Apples Ökosystem-Strategie, bei der Hardware-Entscheidungen häufig softwareseitige Vorteile ermöglichen.

Das innere faltbare Display misst 7,76 Zoll und bietet eine Auflösung von 2713 × 1920 Pixeln, während das äußere Panel mit 5,49 Zoll und einem äußerst ungewöhnlichen Seitenverhältnis daherkommt. Den Abmessungen nach wirkt das Gerät zusammengeklappt überraschend kompakt, entfaltet jedoch geöffnet eher den Charakter eines Mini-Tablets.
Die CAD-Zeichnungen bestätigen zudem eine unter dem Innendisplay platzierte Selfie-Kamera, während auf dem Außendisplay weiterhin eine klassische Punch-Hole-Lösung zum Einsatz kommt. Auf der Rückseite befinden sich zwei Kameras in einer ovalen Kameraleiste, die an das Design des iPhone Air erinnert. Das deutet darauf hin, dass Apple weniger auf die Anzahl der Kameras als vielmehr auf das Gesamtdesign und die Benutzerfreundlichkeit setzt. Während einige Quellen eine Vorstellung bereits im Herbst 2026 für möglich halten, gehen die meisten aktuellen Gerüchte eher von einem tatsächlichen Marktstart des iPhone Fold Anfang 2027 aus.




