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Apple könnte seinen Hardware-Abonnementdienst aufgrund steigender iPhone-Preise wiederbeleben

Apple erwägt die Einführung eines zuvor auf Eis gelegten Hardware-Abonnementdienstes als Reaktion auf steigende Produktionskosten und den erwarteten Preisanstieg des iPhones in den Vereinigten Staaten. Die Idee kam erstmals im Jahr 2022 auf und sieht vor, dass Kunden gegen eine monatliche Gebühr Zugang zum neuesten iPhone sowie zu weiteren Apple-Geräten erhalten könnten – gebündelt mit Apple-Diensten.


Laut dem Bloomberg-Journalisten Mark Gurman prüft Apple verschiedene Optionen, um die Auswirkungen steigender Preise infolge von Zöllen abzufedern. Neben klassischen Ratenzahlungs- und Inzahlungnahmeprogrammen rückt erneut ein Abonnementmodell in den Fokus, das heute logischer erscheint denn je.
 

Dieses Abonnementmodell wäre vermutlich eine erweiterte Version des iPhone Upgrade Program. Nutzer könnten gegen eine feste monatliche Gebühr nicht nur das neueste Gerät erhalten, sondern auch AppleCare+-Schutz sowie optional Dienste wie iCloud+ oder Apple Music – alles gebündelt zu einem einzigen, planbaren Preis. Nach Ablauf des Abonnements könnten sie das Gerät zurückgeben, auf ein neueres Modell upgraden oder das Abonnement verlängern.
 

Dies stellt einen deutlichen Unterschied zur klassischen Ratenzahlung dar, da es hierbei nicht um Eigentum, sondern um Zugang geht – ähnlich wie bei Apple One oder Netflix. Für Apple könnte dieses Modell nicht nur stabilere Einnahmen bedeuten, sondern auch eine stärkere Bindung der Nutzer an das eigene Ökosystem.
 

Obwohl der Plan bereits 2022 als logischer Schritt im Zuge von Apples wachsendem Service-Fokus galt, wurde er letztlich nicht umgesetzt. Offiziell ist nicht bekannt, warum. Nun jedoch, da die iPhone-Preise in den USA die jahrelang gehaltene Grenze von 999 US-Dollar überschreiten könnten, könnte dieses Modell helfen, den „Schockpreis“ zu vermeiden.
 

Auch strategisch wäre dieser Ansatz vorteilhaft: Durch das Abonnementmodell könnte Apple stabile Einnahmen erzielen, während teurere Geräte für Nutzer leichter zugänglich werden – ohne dass sie sich auf klassische Kreditmodelle einlassen müssen. Zudem passt es perfekt zum globalen Trend, bei dem nahezu alles im Abonnement genutzt wird – sei es Software, Musik oder sogar Essenslieferungen.
 

Auch wenn dieses Modell an frühere Gerätepakete von Mobilfunkanbietern erinnern mag, läge hier alles in Apples Hand: das Gerät, die Dienste und der Kundensupport. Es wäre ein vollständig geschlossenes Apple-Erlebnis – gegen eine monatliche Gebühr.
 

Ob dieses Vorhaben tatsächlich umgesetzt wird, hat Apple bislang nicht offiziell bestätigt. Doch bereits 2023 gab es Hinweise darauf: Marken wurden registriert und die Backend-Infrastruktur so angepasst, dass sie ein solches „Hardware-as-a-Service“-Modell unterstützen könnte. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage könnte nun der richtige Zeitpunkt für eine Wiederbelebung des Plans gekommen sein.
 

Sollte Apple den Dienst tatsächlich starten, dürfte dies im Zuge eines neuen Produktzyklus geschehen – etwa mit der Einführung des iPhone 17. Und falls das Modell Erfolg hat, könnte sich das Abonnement nicht nur auf das iPhone beschränken: Auch iPad, Mac und Apple Watch könnten Teil des Pakets werden.
 

Es wäre nicht das erste Mal, dass Apple versucht, unsere Denkweise über den Zugang zu Geräten zu verändern – doch möglicherweise wäre es der bislang nachhaltigste Versuch. Gleichzeitig bleibt die Frage, wie viele Abonnements sich Nutzer finanziell noch leisten können – ein Aspekt, der künftig ebenfalls eine wichtige Rolle spielen wird.