Sprunghafter Anstieg der iPhone-Nachfrage in den USA aufgrund bevorstehender Zölle
In den Vereinigten Staaten ist die Nachfrage nach iPhones plötzlich stark gestiegen, da viele Käufer befürchten, dass die Gerätepreise aufgrund neuer Zölle der Trump-Regierung in naher Zukunft anziehen werden. Der Andrang in den Apple Stores ist so groß, als befände man sich in der Weihnachtssaison – obwohl derzeit keine Feiertagszeit ist. Am 5. und 6. April wurden beispielsweise deutlich mehr Verkäufe verzeichnet als im gleichen Zeitraum der vergangenen Jahre.
Apple reagierte vorausschauend auf die Situation: Ende März ließ das Unternehmen fünf komplette Flugzeugladungen mit iPhones in die Vereinigten Staaten transportieren, um möglichen Lieferengpässen zuvorzukommen. Zusätzlich erhöhte Apple die Importe von Geräten aus Indien, da für diese ein niedrigerer Zollsatz von 26 % gilt – im Vergleich zu 54 % auf aus China eingeführte Produkte. Diese Strategie ermöglicht es Apple, die durch Zölle verursachten Mehrkosten zu reduzieren und vorerst Preiserhöhungen zu vermeiden.
Obwohl eine Rückverlagerung der Produktion in die Vereinigten Staaten auf den ersten Blick logisch erscheinen mag, plant Apple diesen Schritt derzeit nicht. Experten zufolge ist der US-Arbeitsmarkt aktuell nicht für derart großvolumige, repetitive Fertigungsarbeiten geeignet.




